Lerntipps

Klassenarbeiten und Prüfungen prägen den Schulalltag von Schülerinnen und Schüler. Das Lernen dafür und die Vorbereitung darauf stellt für viele eine zusätzliche Belastung dar. Doch Lernen kann auch Spaß machen, wenn es effizient, effektiv und mit spürbarem Erfolg vonstattengeht.

 

Raff dich auf!

Setze dir motivierende Ziele. Auch wenn man den Spruch „Du lernst nicht für die Schule, sondern für dich“ schon kaum mehr hören mag, ist doch etwas Wahres dran. Lernst und übst du regelmäßig, verbesserst du deine Chancen auf einen guten Abschluss, wodurch du einen besseren Ausbildungsplatz und eine größere Auswahl an guten Jobs bekommen kannst.

 

Immer Stück für Stück!

Wenn der Berg an Arbeit und Materialien unüberschaubar scheint, kann es helfen, sich kleine Etappenziele zu setzen, zum Beispiel jeden Tag eine bestimmte Seitenanzahl abzuarbeiten. Sind diese kleinen Etappenziele geschafft, darf man sich ruhig auch ein wenig belohnen – mit einer Runde Sport, einer Schokolade, einem Computerspiel oder Treffen mit Freunden.

 

Verplan dich nicht!

Verschaff dir einen Überblick über den zu lernenden Stoff, schreibe eventuell sogar die einzelnen Themen auf. Ebenso verfährst du mit der bis zur Prüfung verbleibenden Zeit. So kannst du dir Tages- oder Wochenpläne erstellen, die dir dabei helfen, deinen Lernprozess zu managen. Wichtig: Fang zeitig genug an, verschiebe nicht alles auf den nächsten Tag und plane auch genug Ruhe- und Pausenzeiten ein.

 

Richte dich ein!

Eine angenehme Arbeitsumgebung ist wichtiger, als du denken magst. Angenehm bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem: aufgeräumt und sauber. Wichtige Materialien solltest du griffbereit haben. Ganz im Gegensatz zum Handy – das hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen, denn es lenkt zu oft ab und stiehlt dir die nötige Konzentration und Ruhe, die du zum Lernen brauchst. Solltest du dich zu Hause dennoch nicht lernen können, weil du ständig abgelenkt bist, kannst du auch darüber nachdenken, in einer Bibliothek zu lernen.

 

Die richtige Verpflegung

Nach dem Essen ist der Körper mit der Verdauung beschäftigt, die Gehirnaktivität wird heruntergefahren. Das Lernen fällt deshalb kurz nach dem Essen wesentlich schwerer, vor allem wenn es schwer und fettig war. Ratsamer sind dagegen kleine Snacks, Müsliriegel oder Obst für zwischendurch. Und vor allem: Trinken nicht vergessen. Einen Liter solltest du mindestens über den Tag verteilt trinken, besser wären sogar zwei.